TARANTELLA ALLA MORTADELLA

Hört, ich singe und ich träller,
wie ein Intellektueller,
mit Musik, nicht a cappella,
die Tarantella alla Mortadella.

Ein Schriftsteller klaut im Bordell
Arabella vom Teller die Mortadella.
Wie ein vorschneller dummer Holzfäller,
ein sehr provinzieller Krimineller.

Da brüllt Arabella: „Hey! Die Mortadella!
So haltet den Nuttenpreller!“
Man hört Hundegebell an der Türe zum Keller,
das macht es nicht professioneller.

Ja, ich singe und ich träller
wie ein Intellektueller,
immer greller, immer schneller,
und natürlich sensationeller,
viel spezieller, kultureller,
potentieller origineller,
mit Musik, nicht a cappella,
die Tarantella alla Mortadella.

Wie eine Puppenmodell-Cinderella,
liegt der Hauptdarsteller am Boden im Keller.
Arabella dröhnt wie ein Propeller:
„Nun gib sie schon her, meine Mortadella!“
„Das Problem ist sehr viel essentieller“,
ruft laut als Appell der gestellte Schriftsteller,
„Diese Wurst ist zwar traditionell
aber schmeckt nach Chanel-Nummer-5-Stracciatella.“

Niemals war dieses Lied aktueller:
Tarantella Mortadella.
So liegt die fettige Wurst auf dem Teller.
Mortadella tralalala.

Und der Dieb, der schreibt keine Bestseller.
Tarantella Mortadella.
Er ist im Hauptberuf Pornodarsteller.
Mortadella tralalala.

Ja, ich singe und ich träller,
wie ein Homosexueller,
ohne jedwede Raison
die Tarantella alla Béton.