REDEN

Deine Gegenwart ist für mich wie ein Sommerwind,
die Hormone spiel’n verrückt in meinem Herzen,
Deine strahlend blauen Augen sind zwar farbenblind,
doch sie leuchten wie zwei Wunderkerzen.

Ich bin verknallt in Dich seit unserm ersten Augenblick,
und ich habe noch tausend wilde Träume,
wenn Du mich ansiehst, ist es wie ein Zaubertrick,
meine Liebe für Dich schlägt Purzelbäume.

Ich will Dein Ohrläppchen knabbern,
mit Dir Bierchen schlabbern,
will in Deinen Armen liegen
und uns aneinanderschmiegen,

mit Dir kuscheln und chillen,
’nen Urlaub auf den Antillen,
will mit Dir singen am Klavier,
und ich will ein Kind von Dir!

Doch Du willst reden,
reden reden reden,
reden reden reden,
reden, bla bla bla.

Du willst reden,
reden reden reden,
reden reden reden,
reden, alles klar.

Will die Bettlaken zerwühlen,
Deine Nähe spür’n und fühlen,
mit Dir kochen und stricken,
und Fußball kicken.

Will mit Dir zum Pilates,
und ich will was ganz Privates,
zum Beispiel mit Dir puzzlen,
doch Dein Mund, der kriegt schon Fusseln,

denn Du willst reden,
reden reden reden,
reden reden reden,
reden, bla bla bla.

Du willst reden,
reden reden reden,
reden reden reden,
reden, alles klar.

Du laberst Koteletts an die Ohren,
das find ich unverfroren,
jede Silbe, jedes Wort,
fühlt sich an wie Leistungssport,
Diphtonge und Plosive,
wahre Wörter und fiktive,
bringen mich in die Defensive
und sind aus meiner Perspektive
keine Alternative
sondern nur

Bla. Bla. Bla.